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Chancen statt Barierren: SprInt-Transfer PDF Drucken E-Mail

Bei Behörden, Schulen, medizinischen Einrichtungen und sozialen Diensten kommt es zwischen Fachpersonal und Migranten häufig zu sprachlich und kulturell bedingten Verständigungsproblemen. Dies kostet wertvolle Zeit und führt zu Unsicherheit, mangelndem Vertrauen sowie Unzufriedenheit auf beiden Seiten.

Die Diakonie Wuppertal bildet seit 2002 Migranten zu professionellen Sprach- und Integrationsmittlern aus. Die Mittler unterstützen das Fachpersonal bei der Kommunikation mit fremdsprachigen Bürgern durch fachkundiges Dolmetschen und Vermittlung in soziokulturellen Fragen. Sie helfen Zuwanderern, die weniger gut mit unserer Sprache und unserem Gemeinwesen vertraut sind, sich hier besser zurecht zu finden. Ihre Arbeit baut Verständigungsbarrieren ab und verbessert die Qualität der Versorgung.

Das Transferzentrum Sprach- und Integrationsmittlung (Sprint-Transfer) verfolgt das Ziel, die Qualifizierung und den Einsatz professioneller Mittler weiter in Deutschland zu etablieren.

  • Wir gewinnen und unterstützen Netzwerkpartner, welche die 18monatige SprInt-Qualifizierung in mehreren Bundesländern durchführen und sich für die Schaffung von Einsatzfeldern engagieren.
  • Am Standort Wuppertal führen wir für 24 Migrantinnen und Migranten eine Qualifizierung zum/zur Sprach- und Integrationsmittler/-in durch.
  • Wir wirken mit in einem bundesweiten Arbeitskreis zur Etablierung des Berufsbildes Sprach- und Integrationsmittlung.

Das Projekt SprInt-Transfer und das Teilprojekt SprInt-Wuppertal werden durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds und die ARGEn Wuppertal und Bottrop gefördert.

 
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